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Literaturtipps für Bücherfans:

Literatur für eine bessere Welt – new ethics presents …

Auch literarisch macht sich inzwischen der Drang der Menschen nach einer nachhaltigeren Lebensweise, – dem Trend des „Life of Health and Sustainability (LOHAS), – bemerkbar. Es gibt zahlreiche Ratgeber, Abhandlungen über die Klimaentwicklung sowie Einkaufsführer für Menschen, die sich den Grundsätzen von new ethics verschrieben haben. An dieser Stelle also eine kleine Auswahl von Büchern, die reines Lesevergnügen, wissenschaftlich und gut recherchierte Informationen oder Beratung bieten.


Verschwindende Landschaften

Bald gibt es sie nicht mehr, die Landschaften in der Form, wie wir sie heute kennen. Die globale Erwärmung lässt das Eis in der Antarktis schmelzen, der CO2-Ausstoß und die Brandrodung minimieren die Wälder, Flüsse sterben durch Industrieverschmutzung, Wiesen weichen Städten als Folge des Bevölkerungswachstums.

Wie reagieren Fotokünstler auf diese Bedrohung? Verklären sie die Natur oder wollen sie den Betrachter aufklären? Verschiedene Standpunkte von international bekannten Fotografen wie Robert Adams, Edward Burtynsky, Hiroshi Sugimoto, Joel Sternfeld, Thomas Struth u. a. werden einander gegenübergestellt: von der Hommage an die Seelenlandschaften der Romantik bis zur neutralen Dokumentation eines Landschaftsausschnittes im Wandel der Zeit.

Mit einer Einleitung von Friedrich Tietjen, seit Herbst 2007 Professor für Fotogeschichte und Fototheorie in Leipzig, und einem Interview von Nadine Barth mit Prof. Hans Joachim Schellnhuber, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung e.V. (PIK) und Bundesbeauftragter der Bundeskanzlerin für den Klimaschutz, der für seine Verdienste von Queen Elizabeth II. ausgezeichnet wurde.

Einige der abgebildeten Fotoserien wurden exklusiv für das Buch produziert und werden hier zum ersten Mal veröffentlicht.

Nadine Barth
Studium der Philosophie, Literatur und Kunstgeschichte. Tätigkeit als Autorin, Journalistin und Galeristin. Organisiert mit ihrer Agentur barthouse Ausstellungen und Kulturprojekte und publiziert in den Bereichen Fotografie und Mode. Sie lebt in Köln und Berlin.

Nadine Barth: Verschwindende Landschaften. 224 Seiten mit 140 farbigen und Duotone-Abbildungen, ISBN 9783832190606 (gültig ab 1.1.2007),

Quelle Text und Fotos: DuMont Buchverlag, www.dumontliteraturundkunst.de

Verschwindende Landschaften
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Die Erde, morgen

Was wird uns der Klimawandel bescheren? Wird der Reichstag bald in der Steppe stehen? Der Big Ben in den Fluten versinken? Yannik Monget führt uns bedrohliche Zukunftsszenarien vor Augen, zeigt aber auch, dass die Welt ein blühender Garten sein könnte.

Yannik Monget demonstriert in faszinierend-beunruhigenden computergenerierten Zukunftsszenarien, wie sehr sich die Erde verändern könnte, wenn die Menschheit weiterlebt wie bisher. In nicht allzu ferner Zukunft könnte das kalifornische San Diego von Feuersbrünsten zerstört werden, könnten sich um den Mont-Saint-Michel Eisberge auftürmen – beim Anblick dieser Bilder wird die abstrakte Vorstellung vom Klimawandel mit einem Mal erschreckend real. Monget zeigt aber auch, dass es nicht zwangsläufig so kommen muss: Die verkehrsbefreite begrünte Place de la Concorde in Paris ist Teil eines positiven Szenarios. Eine Utopie?

In kenntnisreichen Texten erklärt der Autor, welche Ursachen welchem Szenario zugrunde liegen, und er zeigt Lösungen auf, wie die Katastrophe abgewendet werden könnte.

Yannik Monget ist Begründer und Vorsitzender der Ankaa Group, die ambitionierte Projekte zum Umweltschutz in Europa entwickelt. Er ist außerdem Autor engagierter Science-Fiction-Literatur.

Yannick Monget: Die Erde, morgen. Gerstenberg Verlag, 192 Seiten, ISBN 978-3-8369-2966-0, 19,90 Euro

Quelle Text + Foto: Gerstenberg Verlag, www.gerstenberg-verlag.de

Die Erde, morgen
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Die Einkaufsrevolution – Konsumenten entdecken ihre Macht

Die 1970 geborene FAZ Redakteurin, Tanja Busse, ruft in ihrem Buch „Die Einkaufsrevolution – Konsumenten entdecken ihre Macht“, dazu auf, über das eigene Konsumverhalten nachzudenken und liefert dazu reichlich, gut recherchierte Informationen. Mit Kapiteln wie „Mein schöner neuer Rock hat moralische Löcher“ oder „Wie ich damit aufhörte, Regenwald zu essen“, „Warum die Politik nicht das Gift aus der Quietschente bekommt“ oder „Blut an den Handys und politisch korrekte Pflasterstein“ rüttelt sie ihre Leser wach: „Wenn ein Damm zu brechen droht und jemand beginnt, Sandsäcke herbei zu schleppen…“, schreibt sie, „tut er das schließlich auch, obwohl er weiß, dass seine Säcke allein das Wasser nicht aufhalten werden. Er schleppt Säcke, weil er weiß, dass der Damm nur dann halten kann, wenn alle mithelfen… Meistens erstickt man sein Ohnmachtsgefühl damit, es ohnehin nicht ändern zu können. Und es stimmt ja auch: Wir sind ohnmächtig. Aber nur, solange alle an diese Ohnmacht glauben.“ In ihrem Buch versucht sie, die zerrissene Verbindung zwischen Herstellung und Konsum zu flicken. Sie will zeigen, dass man sich nicht mit Zuständen abfinden muss, sondern dass „wir – die Konsumenten – die Macht haben, die Herstellungsbedingungen unserer Waren zu verändern. Und zwar durch ein Einkaufen, das sich nicht im Privatvergnügen erschöpft, sondern als politische Handlung verstanden wird.“ Logische Konsequenz ihres 318 Seiten Werks – inklusive eines umfassenden Anhangs mit „Informationsquellen für den politischen Konsumenten“ – ist ihr finaler Aufruf zur Revolution: „Macht die Shoppingmall zur Arena des politischen Handelns! Und ihr werdet sehen, wie gefürchtet ihr seid. Und welche Macht ihr habt!“ Ihre Überzeugung: Auf verändertes Kaufverhalten reagieren Unternehmen schneller als auf jeden Gesetzentwurf.

Tanja Busse: Die Einkaufsrevolution - Konsumenten entdecken ihre Macht. Blessing, 318 Seiten, 14,95 €

Die Einkaufsrevolution – Konsumenten entdecken ihre Macht
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Klima 2055
Fakten – Illusionen – Visionen

Der 1941 geborene Autor, Lutz Peters, versetzt den Leser ins Jahr 2055 und zeigt, dass sich der Energieverbrauch gegenüber dem Jahr 2006 tatsächlich verdoppelt hat. Überwiegend Kohle, Öl und Gas müssen den Energiehunger der Menschheit stillen. Die Verbrennung fossiler Energien setzt gigantische Mengen Kohlendioxid frei und heizt so das natürliche und lebensnotwendige Treibhaus der Erde weiter auf, lässt weltweit Gletscher schmelzen. Bedrohlich steigen die Pegel der Weltmeere, apokalyptische Naturkatastrophen sind die Folge...

Durch die Projektion heutiger wissenschaftlicher Erkenntnisse und technischer Möglichkeiten in das Jahr 2055 sowie durch Rückblenden aus dieser – nicht mehr allzu fernen – Zukunft in die Vergangenheit, gelingt es dem Autor, ein spannendes und realitätsnahes Szenario zu entwickeln. Ein aufschlussreiches Buch, das faszinierende Fakten, Illusionen und erschreckende Visionen über das Ringen der Menschheit mit den Folgen des Klimawandels und den Wettlauf gegen die Zeit in den nächsten fünf Jahrzehnten veranschaulicht.

Lutz Peters: Klima 2055. Fakten – Illusionen – Visionen. Olzog Verlag, 200 Seiten, 24,90 Euro

Klima 2055. Fakten – Illusionen – Visionen
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UN/FAIR TRADE – Die Kunst der Gerechtigkeit ...

… ist der Titel einer Ausstellung in der Neuen Galerie Graz, die noch bis zum 25. November zu besichtigen ist. Neben dokumentarischen Annährerungen an das Thema des gerechten Tauschs und Handels, in Fotografie, Film, Video, in Text und Bild, mittels Objekten oder raumgreifenden Installationen, können sich Besucher auch aktiv an der Diskussion um das ökonomische Megathema beteiligen.

Die Ausstellung Un/Fair Trade betrachtet einerseits die Voraussetzungen des gerechten Tausches, den gerechten Tausch selbst, sowie letztlich die Auswirkungen fairen Tauschs, als soziologisches Thema mit Unterstützung der sozial relevanten Kunst: Wissenschaft und Kunst werden dabei ineinander verschränkt. Projektionen faktenorientierter Websites begleiten und umrahmen Rauminstallationen, dokumentarisches Material und ausgewählte einzelne Exponate von rund 80 Künstlern aus allen Kontinenten, die ihrerseits in vielfältiger Weise um das Thema „gerechter Tausch“ kreisen. Insgesamt entsteht so ein einem Newsroom vergleichbares Szenario, das dichte Bilder eines anderen Wirtschaftens liefert.

Zum Newsroom macht den Ausstellungsraum zudem die Un/Fair Trade Online Community, die in Wiki-Form seit 2007 aufgebaut und in die Ausstellung eingespielt wurde. Theorien des Tausches, empirisch wissenschaftlich sowie kulturanthropologisch, werden zur Diskussion gestellt, Überlegungen zu den Randbedingungen für fairen Tausch angestellt und der Ist-Stand des gerechten, wie des ungerechten Handels beleuchtet – all dies schließlich zudem auch aus Perspektive der Politik.

Namhafte „Diskutanten“, wie der ehemalige deutsche Kultusminister, Julian Nida-Rümelin – der am 8. November um 19 Uhr einen Vortrag hält – nimmt neben Weltbank-Ökonom, Branko Milanovic, und zahlreichen anderen, Stellung zu Grundfragen des gerechten Tauschs. Modernste Internet-Technologie sorgt dafür, dass auch die Ausstellungsbesucher sich mittels einfach zu bedienender Kontroller an diesem Dialog beteiligen können. Die Neue Galerie Graz präsentiert damit ein ganz neues Ausstellungsformat, das sowohl Kunst- als auch Wissenschaftsausstellung ist und dem Thema Fair Trade jene Bedeutung gibt, die ihm heute zukommt.
Adresse: Neue Galerie Graz, Steiermark, Sackstraße 16.

Das Buch zur Ausstellung:

UN/FAIR TRADE richtet sich an alle, die Lust haben, eine andere wirtschaftliche Zukunft anzudenken und zu entwickeln; egal, ob sie Theoretiker, Praktiker, Politiker oder Kunstinteressenten sind, denen der gerechte Tausch ein Anliegen ist. Denn UN/FAIR TRADE ist ein Kunst-, Theorie-, und Inspirationsband, der zeigt, was fairer Handel alles sein kann.

Christian Eigner / Peter Weibel (Hg.),
UN/FAIR TRADE - Die Kunst der Gerechtigkeit
ISBN: 978-3-211-73221-2

www.neuegalerie.at

 

Gute Marken – böse Marken. Konsumieren lernen, aber richtig!

ist der Titel von Stefan Kuzmanys in 2007 erschienenen Buch, in dem er im Selbstversuch Fragen nachgeht wie: Rette ich die Welt (oder wenigstens den Regenwald), wenn ich Döner esse anstatt zu McDonald’s zu gehen? Ist es moralisch eher zu vertreten, sweatshopfreie Kleidung eines Unternehmens zu tragen, in dem sexuelle Belästigung an der Tagesordnung ist? Oder lieber doch Klamotten, die von Kindern genäht wurden? Und muss sich Lotte, das vermeintlich glückliche Biohuhn, in Wirklichkeit als Sklavin in einer Brandenburger Legebatterie verdingen? Des Autors Fazit: Politisch korrekt konsumieren ist nicht ganz einfach, aber durchaus machbar, wenn man einfach mal näher hinsieht… Wie er vom Selbstversuch zu dieser Selbsterkenntnis kommt, ist mitunter sehr unterhaltsam.

Stefan Kuzmany: Gute Marken, böse Marken. Konsumieren lernen, aber richtig!, Fischer, 188 Seiten, 8 €

Gute Marken, böse Marken. Konsumieren lernen, aber richtig!
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Fast Nackt. Mein abenteuerlicher Versuch ethisch korrekt zu leben

Der in London lebende Leo Hickman, Journalist und leitender Redakteur des britischen Guardians, nennt es den „Zuckererbsen-Moment“: Das Schuldgefühl, das kurz aufkommt, wenn man eine Packung Zuckererbsen kauft, die per Luftfracht von einem Feld in Kenia in das Supermarktregal gelangt ist. „Aber dieser Moment geht rasch vorbei, wenn man feststellt, oh verdammt, man hat nur noch eine halbe Stunde Zeit, um einzukaufen, nach Hause zu fahren… bevor die Schwiegereltern zum Abendessen kommen.“ Eines Tages jedoch betrachtete der Autor fassungslos die „traurigen Fakten unseres verschwenderischen und egoistischen Lebensstils: Weltweit werden jährlich 33 Milliarden US-Dollar für Make-up und Parfum ausgegeben, wo schon 29 Milliarden US-Dollar pro Jahr ausreichen würden, um den Hunger zu besiegen und sauberes Wasser für alle zu garantieren.“ Er stellte sich einer Herausforderung: „Konnte ich ein paar Monate lang ein ‚ethischeres’ Leben führen, indem ich behutsamer mit den Ressourcen der Erde umging und für mich selber und meine Umwelt eine positivere Kraft wurde?“ Die Titelseite von „Fast nackt – Mein abenteuerlicher Versuch ethisch korrekt zu leben“ ziert denn auch ein lediglich mit einem Obst-Gemüsekorb „bekleideter“, sehr fragend dreinblickender Mann im Adamskostüm. Als Kolumne für die Zeitung legte Hickman auf den Webseiten des Guardians ein Tagebuch an… und berichtet voller erfrischenden Humors auf 319 Seiten, wie aus dem Zuckererbsen-Moment ein Zuckererbsen-Drehmoment wurde…

Leo Hickman, Fast Nackt. Mein abenteuerlicher Versuch ethisch korrekt zu leben. Pendo, 319 Seiten, 16,90 €

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Shopping hilft die Welt verbessern. Der andere Einkaufsführer

Ein durchaus nützlicher, etwas anderer Einkaufsführer ist das 397 Seiten umfassende Werk „Shopping hilft die Welt verbessern“ von Fred Grimm. Aufgeteilt in die Kapitel Ernährung, Mode, Kosmetik, Wohnen, Digital Lifestyle, Reisen und Geld, jeweils mit einleitenden Worten, sowie einem Serviceteil, inklusive gut recherchierter Shopping-Adressen, bietet dieses Buch alles, was ein alternativer Einkaufsführer für eine bessere Welt bieten sollte. Denn Grimms Ansatz ist die Aufklärung: Der Verbraucher übernimmt die Macht, indem er sich beispielsweise für Mode entscheidet, die ausdrücklich nicht in Shopshops entsteht, für Kosmetikfirmen, bei denen alle am Gewinn beteiligt sind, für Banken, die Profite an Weisenkinder spenden … Websites, Infos und Lektüre-Tipps weisen den Weg: Wie geht „sanftes Reisen“? Wie fair ist „Fairtrade“? Und kann man mit gutem Gewissen auch Geld verdienen?

Fred Grimm: Shopping hilft die Welt verbessern. Der andere Einkaufsführer, Goldmann, 397 Seiten,  14,95 €

Shopping hilft die Welt verbessern.
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Wem gehört das Wasser?

Hrsg. Lanz/Muller/Rentsch/Schwarzenbach, Verlag: Lars Mueller Publishers, CH-Baden / EAWAG

Wasser gehört allen! Wirklich? Wasser ist die selbstverständlichste Sache der Welt für uns. Wir benutzen es täglich, trinken es, waschen uns damit, baden drin, vernügen uns im Urlaub damit - aber fragen wir uns je, wem es gehört? Ein kluger, schöner Bildband über Wasser informiert Sie.

Hymne auf das Wasser

Ein Buch mit 532 Seiten nur über Wasser! Klingt nach schwer verdaulichem Schmöker, ist es aber nicht. Wäre der Themen-Hintergrund nicht so brisant, würden Sie sich in diesen klugen, fotoreichen Bildband gleich verlieben. Er ist voluminös, aber handlich, blättert sich wie ein Album von vorne nach hinten oder auch umgekehrt, zeigt -viele doppelseitige- Fotos zum Staunen, Schmunzeln, Nachdenken, Weinen. Obendrein informiert und dokumentiert das Buch, was Wasser alles bewegt auf der Welt – von Naturphänomenen über die weltweiten Bewässerungsprojekte bis zu den internationalen Börsenkursen. Und Sie erfahren, warum in einem Kilogramm kalifornischer Butter etwa 18000 Liter Wasser stecken. Die Kapitel, nach Interessengebieten aufgeteilt, reden von 'Am Anfang war das Wasser', 'Phänomen Wasser', 'Mensch und Wasser', 'Wasser und Macht' undenden mit einem wunderbaren, ergreifenden Plädoyer der Autoren für die Erhaltung von Wasser als freies Allgemeingut und gegen die Privatisierung. "Wem gehört das Wasser?" ist ein intelligentes und elegant gestaltetes Standardwerk in deutscher und englischer Textversion und mit mehr als 200 Fotos.

Mehr unter: www.wem-gehoert-das-wasser.com

 

Café Wunderbar – Kaffee nicht nur zum Trinken ...

Kaffee kann man riechen und schmecken. Seit kurzem auch hören und lesen. Nein, nicht aus dem Kaffeesatz, sondern als Buch und CD: „Café Wunderbar“ heißt das hübsch anzusehende Paket aus Buch plus CD plus echtem, fair gehandeltem Kaffee

„Was macht man beim Kaffeetrinken am liebsten?“ mögen sich die GEPA, Europas größtes faires Handelsunternehmen, und das evangelische Magazin chrismon wohl gefragt und gemeinsam die Antwort gefunden haben:. „Musik hören und lesen“. Heraus kam dabei Café Wunderbar – ein Buch über Kaffee, eine CD mit beschwingtem Sound und fair gehandelter Bio-Kaffee. Das alles liebevoll verpackt und illustriert im 50er Jahre Retro-Design von der Illustratorin Larissa Bertonasco, die gemeinsam mit fünf weiteren Designern das Hamburger Atelier "Ins Blaue" betreibt.

Das Buch versammelt kluge, unterhaltsame, lustige, informative Kolumnen rund um Kaffee von Autoren wie Ursula Ott, Rafik Schami, Thommie Bayer und Rainer Moritz. Dabei beantwortet es so

grundlegende Fragen wie „Warum viele Männer jetzt keinen Sex mehr machen sondern Milchschaum“ oder „Was unterscheidet Kaffeehäuser in Damaskus von denen in Deutschland“. Darüber hinaus erfährt man noch Hintergründiges und Interessantes zum fairen Handel, zum Beispiel, wie alles mit dem berühmten Nicaragua-Kaffee anfing. Und dazu trinkt man den leckeren, fair gehandelten gleichnamigen Bio-Kaffee, der aus Afrika, Mexiko, Bolivien und Guatemala stammt, während im Hintergrund die C

D mit leichtem, beschwingten Sound von Sara Tavares über Rosalia de Souza bis Quadro Nuevo läuft. Was will man mehr bei der kleinen Espressopause oder dem gemütlichen Sonntagnachmittagkaffee?

Das Buch: „Café Wunderbar – Fragen und Antworten zu einem heißen Getränk“. Edition chrismon, 15,00 Euro

Die CD: „Café Wunderbar – Weltmusik, Jazz und Easy Listening zum Entspannen“, edition chrismon, CD im Digipack, VK 15,00 Euro

Der Kaffee: Café Wunderbar, fair gehandelter, vollaromatischer Bio-Kaffee, 250 gr., VK ca. 3,69 Euro, und Bio-Espresso in ganzen Bohnen, 1 kg, 16,95 Euro; verwendet werden nur beste Arabica- und Robustabohnen

Fotos: Michael Ondruch

Café Wunderbar
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Our Fragile World: The Beauty of a Planet Under Pressure

von Caroline Lucas (Vorwort), Troth Wells (Autor), Caspar Henderson (Autor)


 




Einfach intelligent produzieren

von Michael Braungart (Autor), William McDonough (Autor)







Der Reichtum der Dritten Welt. Armut bekämpfen, Wohlstand fördern, Würde bewahren

von C. K. Prahalad (Autor), Harvey C. Fruehauf (Autor)




High Tech, High Touch. Auf der Suche nach Balance zwischen Technologie und Mensch

von John Naisbitt (Autor)




Im Rahmen des Projektes Nachhaltigkeit, der Stiftung "Forum für Verantwortung", stellen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in 12 Bereichen den Stand der Forschung und mögliche Handlungsoptionen dar. Die ersten acht Bände sind bereits erschienen: 


Was verträgt unsere Erde noch? Wege in die Nachhaltigkeit

von Jill Jäger, Hg. Klaus Wiegandt, ISBN 978-3-596-17270-2

Die Erde ist ständigen Veränderungen unterworfen, die auf komplexe Weise zusammenwirken. Der Mensch greift massiv in die Abläufe der Umwelt ein, ohne die langfristigen Folgen wirklich kalkulieren zu können.

 

Kann unsere Erde die Menschen noch ernähren? Bevölkerungsexplosion – Umwelt – Gentechnik

von Klaus Hahlbrock, Hg. Klaus Wiegandt,
ISBN 978-3-596-17272-6

Fast eine Milliarde Menschen leiden weltweit an Hunger und Unterernährung. Die Weltbevölkerung wächst weiterhin dramatisch an, Umwelt und Klima sind massiven Bedrohungen ausgesetzt und die landwirtschaftliche Produktion stagniert.

 

Nutzen wir die Erde richtig? Die Leistungen der Natur und die Arbeit der Menschen

von Friedrich-Schmidt-Bleek, Hg. Klaus Wiegandt,
ISBN 978-3596-17275-7

Mehr als zwei Planeten wären nötig, um allen Menschen einen materiellen Lebensstandard zu ermöglichen, wie er heute im Westen mit nur 20% der Weltbevölkerung üblich ist. Die Weltwirtschaft ist heute so ausgerichtet, dass die Leistungen der Natur, ohne die der Menschen nicht leben kann, täglich mehr beschädigt werden und die Nachhaltigkeit in immer größere Ferne rückt.


Bringen wir das Klima aus dem Takt? Hintergründe und Prognosen

von Mojib Latif, Hg. Klaus Wiegandt, ISBN 978-3-596-17276-4

Globale Erwärmung, schmelzende Gletscher, ansteigende Meeresspiegel. Es besteht kein Zweifel: Der Klimawandel ist in vollem Gange und der Mensch hat in zunehmenden Maße Anteil daran.



Wie lange reicht die Ressource Wasser? Vom Umgang mit dem blauen Gold

von Wolfram Mauser, Hg. Klaus Wiegandt,
ISBN 978-3-596-17273-3

Etwa ein Drittel der Weltbevölkerung leidet heute unter der Verknappung des Wassers, bis zum Jahr 2005 wird sich dieser Anteil voraussichtlich auf zwei Drittel ausweiten. Es ist nicht auszuschließen, dass es aufgrund dieses Mangels zu regionalen Konflikten kommen wird.

 

Wie schnell wächst die Zahl der Menschen? Weltbevölkerung und weltweite Migration

von Rainer Münz / Albert F.Reiterer, Hg. Klaus Wiegandt,
ISBN 978-3-596-17271-9

Bis zum Jahr 2005 wächst die Weltbevölkerung mit hoher Wahrscheinlichkeit um weitere drei Milliarden auf neun Milliarden Menschen, vor allem in den Schwellen- und Entwicklungsländern. Wie wird die Erde diesen Zuwachs verkraften?

 

Wie bedroht sind die Ozeane? Biologische und physikalische Aspekte

von Stefan Rahmsdorf / Katherine Richardson, Hg. Klaus Wiegandt,
ISBN 978-3-596-17277-1

Die Meere sind eine wichtige Grundlage unseres Lebens – sie regulieren unser Klima und sind ein wichtiger Nahrungslieferant. Doch wir zerstören sie durch globale Erwärmung, Überfischung und Verschmutzung.

Was sind die Energien des 21. Jahrhunderts? Der Wettlauf um die Lagerstätten

von Hermann-Josef Wagner, Hg. Klaus Wiegandt,
ISBN 978-3-596-17274-0

Kaum etwas ist explosiver als die Energiefrage der Zukunft: Der Verbrauch wird aufgrund der Bevölkerungsexplosion weiter dramatisch steigen, das Weltpolitische Gefüge wird aufgrund der Ressourcen neu verteilt werden und die hohen CO²-Emissionen beschleunigen die Klimaprobleme.

 

Kinotipps:

 

Frostiger Kinospaß

Seit dem 31. Oktober läuft “Königreich Arktis” über die Leinwände

Der eindrucksvolle arktische Lebensraum, der Eisbären, Walrosse, Narwale und andere Geschöpfe des Nordpols am Leben hält, der Ort, der einmal bekannt war als „das Land, das niemals schmilzt“, ist buchstäblich im Begriff, sich im Ozean aufzulösen. Eine Gefahr für alle dortigen Lebewesen und für das Gleichgewicht unseres Planeten!

In diesem Szenario spielt „Königreich Arktis“, die Geschichte des Eisbärenmädchens Nanu und des Walrossmännchens Seela, die von Mut, Familienzusammenhalt und Überlebensinstinkt handelt. Realistisch, spannend und vor allem hautnah, begleitet die Kamera die zunächst noch kleinen, süßen, hilflosen Jungtiere Nanu und Seela, die von ihren Müttern liebevoll beschützt und im Kreise ihrer Familie auf das Überleben vorbereitet werden. Heldenhaft entwickeln sie sich zu überlebenswilligen Giganten, umgeben von Polarfüchsen, Seehunden, Möwen, anmutigen Narwalen und Dickschnabellummen. Nanus und Seelas Familien mögen in der Natur Rivalen sein, doch eines haben sie gemeinsam – sie müssen sich der Natur anpassen und neue Wege gehen, so schnell der Winterspeck sie tragen kann.

Über 15 Jahre arbeiteten die Filmemacher, das Ehepaar Adam Revetch und Sarah Robertson, an der Fertigstellung dieser Produktion von National Geographic Films. In gefühlvollen Bildern werden die Schönheit aber auch die Gefahren gezeigt, die an diesem beeindruckenden und mysteriösen Ort der Erde zu finden sind. In kindgerechter Weise und mit sanfter Stimme wird die Geschichte der beiden Arktis Bewohner, Nanu und Seela, erzählt, die im Nu nicht nur Kinderherzen erobern…

Interview mit den Filmemachern – Sarah Robertson und Adam Ravetch

Warum haben Sie „Arctic Tale“ gedreht? Erzählen Sie uns etwas über die Hintergründe des Projekts.

Der Reiz des Nordens war die ungeheure Möglichkeit, einige der weniger bekannten Tiere der Arktis zu filmen und die Herausforderung, vorher noch nie gesehene Verhalten in solch einer rauen Umgebung auf Bildern einzufangen… Als National Geographic über einen Kinofilm über wilde Tiere nachdachte, wussten wir, dass das Zusammenleben dieser zwei Giganten der Arktis (Eisbären und Walrosse) eine tolle Geschichte geben würde. So war das „Königreich Arktis“, die Geschichte von Nanu und Seela, geboren. Als wir schon ewige Zeiten mit den Walrossen und Bären arbeiteten, begannen wir die Tendenz zur Erwärmung der Arktis und die entsprechende Reaktion der arktischen Tiere zu bemerken. Das wachsende Interesse an der globalen Lage des Klimas konzentrierte unsere Aufmerksamkeit darauf und wir fühlten, dass es ein Teil der Geschichte werden sollte. Es war unser Ziel, eine fesselnde Geschichte über die Veränderung des Klimas und wie sie das Leben dieser Tiere in Mitleidenschaft zieht, zu erzählen.

Hatten Sie besondere Maßnahmen, um das Leben wilder Tiere nicht zu stören, während man sie filmt?

Wir waren komplett auf uns selbst gestellt. In der arktischen Tundra und auf dem Eis ist es flach und weit, da gibt es keinen Platz, um sich zu verstecken. Walrosse und Eisbären sind extrem feinfühlig und können die Anwesenheit von Menschen riechen und orten. Unter diesen Bedingungen entschieden wir, eine Methode zu entwickeln, das Verhalten der Bären und Walrosse im Zusammenleben mit ihnen zu filmen. Wir wollten dass sie wussten, dass wir da sind, in der Hoffnung, sie würden uns akzeptieren und sich ganz natürlich verhalten. Weil wir Minimalisten sind und mit kleinen Teams arbeiten, akzeptierten die Tiere unsere Anwesenheit gewöhnlich sehr schnell.

Erzählen Sie uns von den schönsten und bewegendsten Erfahrungen, die Sie während der Dreharbeiten gemacht haben.

Einen Eisbären unter Wasser schwimmend zu beobachten oder auf einer Eisscholle mitten im Ozean treiben zu sehen, war ein erstaunliches aber auch einsames Bild. Unsere Herzen waren voller Sorge um das Wohl des Bären, während wir gleichzeitig seinen Mut und seine Fähigkeiten bewunderten. Die Eisbären an Land bei der Jagd auf Walrosse aufzuzeichnen, war ein sehr emotionsgeladener Moment. Wir brauchten mehrer Jahre für diese schwierige Beobachtung und lebten Seite an Seite mit den Eisbären, um diese Szene zu kriegen. Letztendlich bekamen wir einige seltene, ganz unglaubliche Aufnahmen.



'Mit Mistgabel und Federboa' – die Geschichte von Farmer John


Der Film 'Mit Mistgabel und Federboa – Farmer John' erzählt in wunderbarer Weise die Lebensgeschichte von John Peterson. Seit den späten Teenager-Jahren ist er in dritter Generation Farmer auf dem Hof der Familie. Er erfährt in seinem Leben zahllose Brüche und Katastrophen, die ihn haarscharf am Rande des menschlichen und wirtschaftlichen Ruins vorbeiführen.

Erst als sich John mehr intuitiv als bewusst entschließt, seinen Hof Angelic Farms auf biologisch-dynamischen Gemüseanbau umzustellen, geht es mit seinem Leben und der Farm bergauf. Der Hof wird inzwischen von über 1.600 Familien als so genannte 'Gemeinschafts'-Farm betrieben. Das Time Magazin in der USA titelte über ihn: 'Farmer John, der Al Gore der Landwirtschaft'. Al Gore
selbst meint zu dem Film: 'Eine humorvolle, packende und mit genauem Blick erzählte Geschichte'. Der Film wurde mit zahlreichen Preisen im In- und Ausland ausgezeichnet und gewann unter anderem die renommierte „Goldene Schnecke“ beim Slow Food Film Festival in Italien.

Doch Farmer John sitzt nicht nur begeistert auf dem Traktor, sondern ist auch ein kreativer
Künstler, ein engagierter Umweltschützer, ein Rebell und Provokateur und gelegentlich lebt er seine leicht exzentrische Seite mit wilden Kostümen und einer rosafarbenen Federboa aus. Er ist ein ungewöhnlicher Menschen, dessen inspirierende Lebensgeschichte in einem über 50 Jahre umfassenden Panorama in dem Dokumentarfilm (mit deutschen Untertiteln) letztendlich alle Menschen, die ihn gesehen haben, nicht nur berührt, sondern auch im positiven Sinne 'aufrührt'.

Weitere Informationen zum Film und in welchen Kinos er zu sehen ist, finden Sie unter:

http://www.farmer-john-film.de

 

 






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